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Wir haben die nächste Kneipe schon vor dem Auftritt gefunden
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Bodo hat sich viel vorgenommen
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Der Auftritt in Hilden war wohl dazu prädestiniert, total schön zu sein. Wir haben uns schon mittags bei mir zuhause getroffen, damit wir alle gemeinsam mit einem gemieteten Großkombi fahren konnten, um Geld zu sparen. Da hatten wir die Möglichkeit, uns von den Strapazen des Alltags zu befreien und auf die Musik und den Auftritt einzustellen.
Wie man sieht bin ich auch noch nicht ganz up-to-speed mit der Kamera, ich habe erst in Hilden mit den Bildern angefangen... ich hatte keine Ahnung, daß der Abend noch so schön werden würde. Dafür sind wir aber gleich am kommenden Wochenende auf dem Schiff mit Buddy Caine, da werde ich mich bessern.
In Hilden angekommen ging es gleich los, wir sind erstmal zum Hotel gefahren und haben unsere Zimmerschlüssel bekommen, danach haben wir ein wenig Soundcheck im Zelt gemacht. Und danach war es dann Zeit zu sehen, was für Kneipen in der Gegend zu finden waren. Und da wurden wir gleich fündig, gleich neben dem Zelt war eine kleine Kneipe, da haben wir erstmal ein wenig gefeiert.
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So ein Bild sagt leider nicht viel, muß aber immer dabei sein
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Bei der ersten Zugabe
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Ja, wir haben tatsächlich auch Musik gemacht... ich habe diesmal wenig Fotos vom Auftritt selbst, ich stelle immer wieder fest, daß diese Bilder immer alle ziemlich gleich aussehen. Da stehen wir halt nebeneinander auf der Bühne und machen Musik. Da kommt aber nur in den seltensten Fällen etwas von der Stimmung mit rüber. Aber hier erstmal eben ein paar (eher langweilige) Fotos vom Auftritt, damit man sieht daß wir nicht nur herumgestanden und Altbier getrunken haben!
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In der Pause war Gaudi angesagt
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Nach der letzten Zugabe sind wir gleich rüber zur Kneipe
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In der letzten Pause kamen wir auch auf die Idee, daß wir vielleicht nach dem Auftritt in der Kneipe ein wenig weitermusizieren könnten, nur so mit den Wandergitarren, ein wenig singen und so. Ich bin dann in der Pause rüber und habe gefragt, ob das OK wäre... die Dame hinter der Theke schien sehr überrascht und erfreut zu sein und meinte, wenn wir Musik machen dann bräuchten wir für unsere Getränke nicht zu bezahlen... ... also, die Sache wurde immer interessanter!
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Es wurde immer toller...
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Da wurde die Stimmung auch riesig! Ich glaube, die meisten Musikgruppen machen sowas nicht, auf jeden Fall war die Wirtin in der Kneipe begiestert, der Veranstalter auch, insbesondere daß wir nicht nur daran interessiert waren, die Kohle zu krallen und abzuhauen.
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...aber auch immer voller...
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Wir haben eben nur selten die Möglichkeit, sowas zu tun ... oder vielleicht besser gesagt, wenn man im Hotel um die Ecke sowieso übernachtet ist es leichter, noch ein wenig zusammen zu musizieren, wie es eben in den "alten Zeiten" war, anstatt gleich nach Hause zu fahren.
Es ist auch erstaunlich, auf welche Musik-Ideen man kommt und welche Lieder man spielt. Und es ist oft überraschend zu sehen, daß einige Lieder durchaus so vorgetragen werden können, obwohl man es wegen der Instrumentation nicht für möglich hält.
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...bis schließlich kaum noch was ging...
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Die Kneipe wurde natürlich immer voller, bis man gedacht hat daß nichts mehr geht. Und es wurde dadurch natürlich zunehmend schwer zu spielen und singen, weil wir immer wieder auseinander verdrängt wurden.
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... scheinbar gefällt's!
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Wir haben in diesem Stil sehr lange weitergemacht, ich habe keine Ahnung mehr wie spät es geworden ist. Bei uns haben irgendwann die Stimmen auch angefangen zu krächzen; schließlich hatten wir schon den ganzen Abend lang gesungen. Zum Ende hin hat Ralf sogar "Sugar Baby Love" hinbekommen! Das hält man gar nicht für möglich, erstmal weil wir nur die Wandergitarren hatten aber außerdem wegen den Stimmen.
Es wurde immer schwieriger, Lieder zu singen, u.a. weil immer mehr begeisterte Leute fleißig mitgesungen haben. Wir sind dann irgendwann zum gemütlichen Teil des Abends übergewechselt und haben uns mit Eddy (der Veranstalter) und mit anderen Gästen unterhalten. Irgendwann so um 3 Uhr sind wir dann zum Hotel rübergewandert, wo wir uns natürlich auch noch eine Weile unterhalten haben... schließlich hatten wir ja eine Kiste Bier mitgebracht...
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Der Tisch - da fehlte aber gar nichts
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Am nächsten Morgen wartete eine riesige Überraschung auf uns. Als wir uns zum Frühstück um 9 Uhr getroffen haben, wartete ein wunderbar gemütlich gedeckter Frühstückstisch auf uns, aber wie! Das Hotel ist eher unauffällig und etwas älter, mit sowas hatten wir gar nicht gerechnet. Und sowas verführt gerade dazu, immer noch eine Tasse Kaffe zu trinken, die Stimmung ist immer lustig bei uns am frühen Morgen wenn wir im Hotel auswärts übernachten. Und so haben wir gar nicht mehr gemerkt, wie es immer später wurde.
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Achim am Van vor der Rückfahrt
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Irgendwann war es soweit, Max hat im Hotel abgerechnet und wir sind zum Auto hin, haben unsere Gitarren und Gepäck verstaut. Und Achim - habe ich bisher gar nicht erwähnt, Achim ist mein Schwiegervater und hatte sich freundlicherweise aufgeopfert, um uns zu fahren, für den Fall, daß bei uns alle Schädel etwas zu breit wären dafür... aber auch damit wir uns um das Drink & Drive-Problem nicht kümmern mußten - Achim war schon fertig für die Rückfahrt und stand schon startbereit am Auto.
Nicht viel mehr zu sagen: Ab nach Hause, die lange Heimfahrt mit nur noch eine halbe Kiste Bier im Auto. Aber irgendwie haben wir es geschafft.
Eins steht fest: HILDEN bleibt für uns ein Begriff! Wir haben schon mit Eddy ausgemacht, daß wir im Sommer am 1. Juli dort wieder spielen und ich denke, da müssen wir uns 'was einfallen lassen und aus dem Auftritt etwas ganz besonderes machen!
All the best,
Ralph
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